7.12.2017 – Es werde Stadt! Informelle und geregelte städtische Strukturen

Wie sieht eine informelle Siedlung aus? Was unterscheidet sie von einer formellen Siedlung? Und: Wie organisieren sich Bewohner einer informellen Siedlung? Dies und mehr sind Fragen, die in der Diskussion der Veranstaltung „Es werde Stadt! Informelle und geregelte städtische Strukturen“ am Donnerstag, 7. Dezember 2017, um 19 Uhr im Wissenschaftspark Gelsenkirchen Thema sind.

Gäste sind Elisa T. Bertuzzo und Günter Nest (Habitat Forum Berlin) sowie Christa Reicher (TU Dortmund), Peter Köddermann, Projektleiter des M:AI NRW moderiert den Abend.  „Information Overload“ ist Ausgangspunkt für die Diskussion, es ist zugleich der Titel des Beitrags von Bertuzzo und Nest zur Ausstellung „Planetary Urbanism + Learning City Gelsenkirchen und bezieht sich auf eine informelle Siedlung in Dhaka, Bangladesch. Dort haben Elisa T. Bertuzzo und Günter Nest die Siedlung und deren eigenständige Organisation durch die Bewohner erforscht. Enstanden ist daraus unter anderem eine Karte, die auf ungewöhnliche Weise mit Wörtern den Raum der Siedlung, die wichtigen Einrichtungen und die Struktur darstellt. In ihrem dazugehörigen Manifest sehen Elisa Bertuzzo und Günter Nest die selbstorganisierten Siedlungen als städtisches Kulturerbe des 21. Jahrhunderts.
Christa Reicher von der TU Dortmund erweitert den Fokus der Diskussion und beleuchtet die gelenkte und stärker „von oben“ gesteuerte Stadtplanung, wie sie etwa in Masterplänen zum Tragen kommt.

Der Diskussionsabend ist eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Planetary Urbanism + Learning City Gelsenkirchen“ (24. November – 16. Dezember 2017, Wissenschaftspark Gelsenkirchen)

Wann: Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19 uhr

Wo: Wissenschaftspark Gelsenkirchen, Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen
Anfahrt: http://www.wipage.de/anfahrt/

> Wir bitten um Anmeldungen unter: info@mai.nrw.de