Planetary Urbanism + Learning City Gelsenkirchen

 

Wir leben im Jahrhundert der Städte. Die Verstädterung der Welt wirft mehr Fragen auf, als es Antworten gibt. Wie kommen globale Phänomene und städtische Herausforderungen, Wissenschaft und Stadtbürger, Theorie und Praxis zusammen? Das M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW zeigt gemeinsam mit Partnern vom 24. November bis zum 16. Dezember 2017 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen eine Ausstellung zu den globalen Herausforderungen der Verstädterung. Die Ausstellung basiert auf den Ergebnissen des Wettbewerbs „Planetary Urbanism – Kritik der Gegenwart“ der Architekturzeitschrift ARCH+.

Ziel des Ausstellungsprojektes ist es, globale Fragen mit konkreten Tendenzen der Entwicklung einer Stadt in NRW zusammenzuführen. Gelsenkirchen sieht sich als „Lernende Stadt“ und bietet somit den geeigneten Ort. Bildung und Partizipation sollen in der Zukunft eine wesentliche Rolle für eine nachhaltige, bürgergetragene Stadtentwicklung spielen. Mit diesem Ansatz ist Gelsenkirchen zugleich preisgekrönter Partner im UNESCO global network of learning cities.

Eine Vielzahl von Phänomenen, beeinflusst derzeit das Leben in Städten. Dazu gehören unter anderem – Wanderungsbewegungen, Umweltprobleme, zunehmende Verdichtung zentraler Orte bei der gleichzeitigen Schrumpfung anderer. Dabei gibt es lokale Auswirkungen und globale Zusammenhänge.

Globale Phänomene, lokale Herausforderungen

In der Ausstellung veranschaulichen 29 prämierte Projekte aus dem Wettbewerb „Planetary Urbanism – Kritik der Gegenwart“ ihre Thesen zur Verstädterung im „information design“ (Aufbereitung und Präsentation von Informationen, z.B. mittels Grafiken) sowie mit Modellen und Videos. Sechs Themen gliedern die Ausstellung: Lokale Effekte der Globalisierung, Die vernetzte Stadt, Informelle versus verregelte Strukturen, Neoliberale Stadtpolitik, Der städtische Stoffwechsel, Migration. Anhand empirisch belegter Beispiele aus aller Welt analysieren die Beiträge Veränderungen im städtischen Raum, üben Kritik an sozialunverträglicher Stadtpolitik, werfen Fragen nach infrastruktureller Grundversorgung auf und liefern Visionen für nachhaltige Lebensweisen in der Stadt.

Die Ansätze dieser internationalen Themen sollen Studierende der TU Dortmund im Vorfeld der Ausstellung in städtebauliche Entwürfe im Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf übertragen. Um eine Auseinandersetzung zwischen Theorie und Praxis der stadtplanerischer Konzepte vor Ort zu entfachen, sollen in einem zweiten Seminar der Studierenden mit Bewohnern, Schülern und Initiativen des Stadtteils ungewöhnliche Karten von Ückendorf entstehen, deren Informationen weit über Straßenverlauf und Grundstücksgrößen hinausgehen. Die Idee lehnt sich an das ausgestellte Projekt „Information Overload“ an.

 

Planetary Urbanism + Learning City Gelsenkirchen ist ein Partnerprojekt des M:AI NRW mit:

Stadt Gelsenkirchen, aGEnda21-Büro, Gesamtschule Ückendorf, Wissenschaftspark Gelsenkirchen, TU Dortmund (Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung), ARCH+

 

Wettbewerb + Ausstellung in Ecuador

Planetary Urbanism + The Transformative Powers Of Cities

Planetary Urbanism + The Transformative Powers Of Cities

Wir leben im Jahrhundert der Städte. Die Verstädterung der Welt wirft mehr Fragen auf, als es Antworten gibt. Die Ausstellung „Planetary Urbanism + The Transformative Powers Of Cities“ zeigte vom 15. bis zum 20. Oktober 2016 in Quito, Ecuador, im Deutschen Pavillon der UN-HABITAT III Konferenz eine Auswahl hervorragender Beiträge des internationalen Wettbewerbs Planetary Urbanism – Kritik der Gegenwart. Dieser war von der Zeitschrift ARCH+ ausgelobt worden und wurde vom Auswärtigen Amt unterstützt.

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Fotogalerie

Ausstellung in Quito: Planetary Urbanism

Ausstellung in Quito: Planetary Urbanism

Die Ausstellung „Planetary Urbanism – The Transformative Power of Cities“ ist vom 15. bis 20. Oktober im Deutschen Pavillon der Konderenz „Habitat III“ der Vereinten Nationen in Quito, Ecuador, zu sehen.  Zum Abschluss der Konferenz zieht der Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderung in seiner abschließenden Presseerklärung unter dem Titel „Konferenz springt zu kurz“ ein kritisches Fazit.

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