Lokale Effekte der Globalisierung: Was hat das Große mit dem Kleinen zu tun?

Die Ausstellung „Planetary Urbanism + Learning City Gelsenkirchen“ umfasst sechs Themen, die auf dem Wettbewerb „Planetary Urbanism – Kritik der Gegenwart“ basieren. Hier ein Blick auf Thema I – „Lokale Effekte der Globalisierung“.

Welche Auswirkungen hat die Globalisierung bei den Menschen vor Ort? Das ist die zentrale Frage mit denen sich die Projektbeiträge des ersten Ausstellungsbereichs beschäftigen. Was hat das Große mit dem Kleinen zu tun? Wie beeinflussen Staaten mit ihrem weltweiten Handel und der international verflochtenen Wirtschaft das Leben einzelner Menschen an unterschiedlichen Orten? Und: Wie reagieren die Menschen darauf?

Das Projekt "The Rush On The Foreign Land: An Overview Of International Land Investment" von Cornelius Hirsch, Felix von der Weppen, Cecil von Treu. Aus: ARCH+ Planetary Urbanism, 2016.

Das Projekt „The Rush On The Foreign Land: An Overview Of International Land Investment“ von Cornelius Hirsch, Felix von der Weppen, Cecil von Treu. Quelle: ARCH+, Planetary Urbanism, 2016.

Es geht um die Beziehung von reicheren und ärmeren Staaten, der Ausbeutung von Rohstoffen, um Monopole, aber auch um Umweltzerstörung und Tourismus, die Verteilung und Verlagerung von Arbeitsplätzen sowie die Veränderungen von Arbeitsbedingungen. Immer im Blick sind dabei die Folgen für die städtischen und ländlichen Räume. Denn diese „lokalen Effekte globalen Wirtschaftens“ sind vor Ort weder zu beherrschen noch zu steuern (Arch+, Planetary Urbanism. The Transformative Power of Cities, 2016, S.41).

 

> Mehr Infos zum Thema im Blogbeitrag „Was haben ‚lokale Effekte der Globaliserung‘ mit IHrem Frühstück zu tun?“

> Mehr zum Ausstellungsprojekt „Planetary Urbanism + Learning City Gelsenkirchen“