Ausstellungsinformationen:
Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur

Vom 31. Oktober bis zum 16. November zeigt das Museum für Architektur und Ingenieurkunst die Ausstellung Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur im Technischen Rathaus Bochum. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Ausstellung wie Termine, Anfahrt, Programm und mehr.

Was wäre, wenn wir heute über neue Wohnformen, über die Stadt der Zukunft, über den modernen Menschen und die Gesellschaft, in der er lebt, nachdächten? Die Architektur könnte Ausdruck dieses Denkens sein! Die 1950er, -60er und -70er Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs. Sie eröffneten Möglichkeiten für bauliche Experimente. Städtebauliche Strukturen wurden unter dem Schlagwort “Urbanität durch Dichte” konzipiert. Das Wirtschaftswachstum und die Hoffnung auf eine durch Wissenschaft und Fortschritt geprägte Zukunft bildeten die Grundlage für die neuen Ideen und Ideale. Heute mögen die architektonischen Zeugen dieser Zeit fremd erscheinen, unbestreitbar bleiben ihre Alleinstellungsmerkmale und ihr Versuch, Raum anders zu denken.

Die Ausstellung Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) stellt vom 31. Oktober bis zum 16. November 2018 herausragende Bauwerke dieser Zeit in Deutschland vor. Das M:AI zeigt Bauten wie das Uni-Klinikum Aachen, die Ruhr-Universität Bochum, die Neue Stadt Wulfen (Dorsten) und das ehemaligen Gebäude der WestLB in Dortmund. An ihnen werden Ideen, Funktionen und Prozesse erläutert, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

Präsentiert wird die Ausstellung in Kooperation mit der internationalen Konferenz der TU Dortmund “Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde”, die am 30. – 31. Oktober in Bochum stattfindet. Anmeldeschluss für die Konferenz ist der 18. Oktober 2018; anmelden können Sie sich hier.

 

Die Ausstellung: Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur

Ausstellungsort: Foyer des Technisches Rathaus Bochum, Hans-Böckler-Straße 19, 44787 Bochum

Laufzeit: 31. Oktober bis 16. November 2018

Öffnungszeiten: Mo – Mi: 8-16 Uhr, Do: 8-18 Uhr, Fr 8-15 Uhr, Sa-So geschlossen

>>Eintritt frei<<

Kuratoren: M:AI – Peter Köddermann, Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, Dr. Christine Kämmerer

Ausstellungsarchitektur: Susanne Weiß, Weissheiten Design

Gestaltung: Lars Staack, Deserve

#symbolenachkriegsarchitektur

> Der Ausstellungsflyer zum Download (pdf)

 

Ausstellungseröffnung

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Wann: Dienstag, 30.10.2018, 18 Uhr

Wo: Technisches Rathaus Bochum, Hans-Böckler-Straße 19, 44787 Bochum

18 Uhr – Einführung zur Ausstellung: “Zuerst modern, dann verschmäht, heute angesagt – die Nachkriegsmoderne”
Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, Geschäftsführende Kuratorin des M:AI NRW

19 Uhr – Vortrag “From big to small” – Aspekte einer Stilgeschichte der Architektur der 1960er und 1970er Jahre
Prof. Dr. Klaus Jan Philipp, Institut für Architekturgeschichte, Universität Stuttgart.

> Hinweis: Der Vortrag findet in der benachbarten Christuskirche (Platz des europäischen Versprechens, 44787 Bochum) in Bochum statt und ist Teil der internationalen Konferenz der TU Dortmund „Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde“. Die Teilnahme an der Eröffnung und dem Vortrag ist kostenlos, die Konferenz hingegen ist kostenpflichtig.

 

Begleitveranstaltungen

Mittwoch, 7. November 2018, 19 Uhr, Technisches Rathaus, Bochum
“Ist das Metastadtsystem wieder zeitgemäß?” Modulares Bauen heute

Diskussion u.a. mit Richard J. Dietrich, Architekt der Metastadt (im Rahmen der Bochumer Stadtgespräche)

Donnerstag, 15. November, 2018, 19 Uhr, Technisches Rathaus, Bochum
“Masse mit Klasse – Nachkriegsmoderne weiterbauen.” Herausforderungen für die Ruhr-Universität und die Universitätsrahmenstadt

Diskussion, veranstaltet von Ruhrmoderne e. V.

> Anmeldung zur Ausstellungseröffnung und den Veranstaltungen: info@mai.nrw.de

 

Projektpartner

Technische Universität DortmundFachgebiet Städtebauleitplanung; StadtBauKultur NRW; Stadt Bochum; Ruhrmoderne

 

> Weitere Informationen zum Ausstellungsprojekt