Ausstellungsreihe „Mies im Westen“

M:AI zeigt ab Oktober die Projekte und Bauten von Ludwig Mies van der Rohe in NRW im LVR-Landeshaus in Köln.

Ein sozialistisches Volkshaus in Aachen, die avantgardistischen Bauideen in Krefeld oder die spektakuläre Krupp-Firmenzentrale in Essen: Die Ausstellung „Mies im Westen“ zeigt von 11. Oktober bis 14. November im Landeshaus des LVR Projekte und Bauten des Architekten Ludwig Mies van der Rohe in Nordrhein-Westfalen. Die Reihe ist eine Koproduktion des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW, der TH Köln, der TH Mittelhessen und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

Die Ausstellung im Landeshaus würdigt erstmals das Wirken Mies van der Rohes in seiner Heimat, dem Rheinland. Dabei geht es nicht nur um seine Arbeiten aus seiner Lehrzeit, um seine frühen Werke, sondern auch um Projekte, die er in den 1960er-Jahren von Amerika aus für Essen und Aachen plante. Ludwig Mies van der Rohe ist einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Welt-bekannt ist er durch seine Bauten wie die Neue Nationalgalerie in Berlin oder das Seagram Building in New York.

Ergänzt wird die Präsentation im Landeshaus um das Thema der Rezeption von Mies van der Rohes architektonischem Ansatz. Wie kaum ein anderer Architekt des 20. Jahrhunderts versuchte Mies, eine universelle Architektursprache zu formulieren. Durch Reduktion und Verfeinerung strebte er nach einem ästhetischen Ausdruck, der durch eine strenge Struktur für unterschiedliche Bauaufgaben gültig sein sollte. So wundert es nicht, dass bereits seine Zeitgenossen und vor allem nachfolgende jüngere Architekten sein Prinzip nachahmten. Am LVR-Landeshaus in Köln wird das besonders deutlich. Die Präsentation der Ausstellung „Mies im Westen“ fällt mit dem 60. Jubiläum der Eröffnung des Landeshauses zusammen und zeigt auch die Ideengeschichte zu dessen Entstehung.

Architekturstudentinnen und -studenten der TH Köln, der TH Mittelhessen und der Alanus Hochschule haben mit den Kuratoren Prof. Dr. Daniel Lohmann und Prof. Norbert Hanenberg die Ausstellung entwickelt – vom Konzept über die Inhalte bis hin zur Ausstellungsarchitektur. Vor der Präsentation in Köln wurden in Aachen, Krefeld und Essen von Mai bis Juli 2019 Teilausstellungen der gesamten Ausstellung gezeigt.

 

Die Ausstellung „Mies im Westen“

Eine Koproduktion des M:AI NRW, der TH Köln, der TH Mittelhessen/ Gießen und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

Ausstellungsort: Landeshaus des Landschaftsverbands Rheinland, Kennedy-Ufer 2, 50679 Köln

Laufzeit: 11. Oktober – 14 November 2019
Eröffnung: Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19 Uhr

Kuratoren: Prof. Dr. Daniel Lohmann (TH Köln), Prof. Norbert Hanenberg (TH Mittelhessen)

Ausstellungsarchitektur: TH Köln, TH Mittelhessen

Interventionen im Außenraum: Alanus Hochschule, TH Köln

https://www.mai-nrw.de/mies   #miesimwesten

 

“Mies im Westen” ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. „100 jahre bauhaus im westen“ ist ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe.

 

Projektpartner

TH Köln, TH Mittelhessen, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Landschaftsverband Rheinland, bauhaus 100 im westen, Saint Gobain Rigips GmbH

Medienpartner: kultur.west

Die Produktion der Ausstellungsarchitektur wurde unterstützt durch Material von der Firma Saint Gobain Rigips GmbH und in Workshops durch den Architekten Mathias Dlugay.

 

Das M:AI NRW wird gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Nordrhein-Westfalen.

 

Weitere Informationen

 Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW
Timo Klippstein / Kommunikation
Leithestraße 33
45886 Gelsenkirchen
0209 925 78 22
t.klippstein@mai.nrw.de

https://www.mai-nrw.de/presse

 

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Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW – Immer vor Ort, nie am selben

Das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, gegründet 2005, widmet sich aktuellen baukulturellen Themen, fokussiert auf Ausstellungen. Es hat keine eigenen Museumsräume, für jedes Thema entwickelt es ein eigenes Konzept – passend zum jeweiligen Ausstellungsort. Diese Form eines mobilen Museums ist weltweit einzigartig. Oft finden die Ausstellungen in Gebäuden statt, die einen direkten Bezug zum Thema haben – und das Ausstellungsgebäude wird so selbst zum anschaulichsten und größten Exponat. Die Projekte des M:AI sind Teil der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020. https://www.mai-nrw.de.