Die Stadt als Beute

Stadt ist nicht nur Lebensraum, sondern auch Raum für Spekulation. Andreas Wilckes Film “Die Stadt als Beute” macht das am Beispiel Berlin nur zu deutlich. Das M:AI freut sich, den Film passend zum Thema von “Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar” am 17. und 24. Februar um 15.30 Uhr in der Ausstellung zu zeigen.

Von London bis New York gilt Berlin plötzlich als “the place to be”. Das weckt Begehrlichkeiten. Jeder will hier wohnen und viele wollen sich hier eine Wohnung kaufen, die – verglichen mit “zu Hause” – spottbillig ist. Ehemaliger staatlicher Wohnungsbestand wird privatisiert und Mietwohnungen werden zu Eigentum. Welten prallen aufeinander und Paralleluniversen tun sich auf.

Andreas Wilcke hat diesen Vorgang vier Jahre lang durchleuchtet. Mit seiner Kamera ist er überall in der Stadt unterwegs; befragt die verschiedenen Akteure, begleitet Makler, Investoren und Kaufinteressenten bei der Schnäppchenjagd und Mieter beim Gang durch die Institutionen. Der Zuschauer ist quasi live dabei, wenn im Zeitraffertempo eine ganze Stadt umgekrempelt wird.

Filmvorführungen

(jeweils im Anschluss an die Führungen)

Samstag, 17. Februar, 15.30 Uhr

Samstag, 24. Februar, 15.30 Uhr

> Wir bitten um Anmeldung unter: info@mai.nrw.de

 

Die Stadt als Beute

Schnitt: Steffen Bartneck, Jan Liedtke, Martin Czinczoll

Ton: Gerald Mandl

Musik: Rudolf Moser (Einstürzende Neubauten)

Dramaturgische Beratung: Tilmann Künzel, Maria Wischnewski

Regie, Kamera und Produktion: Andreas Wilcke

Co Produktion: welt|film

> Die Stadt als Beute

 

Hier noch ein Beitrag aus ttt – Titel, Thesen, Temperamente zu “Die Stadt als Beute”:

 

> Anmeldung: Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um eine verbindliche Anmeldung unter: info@mai.nrw.de