Einladung zum Pressegespräch der Ausstellung „Mies im Westen“ im Landeshaus des LVR in Köln

Ein regionaler Blick auf die Projekte und Bauten von Ludwig Mies van der Rohe in Nordrhein-Westfalen: Das ist das Thema der Ausstellung „Mies im Westen“, die vom 11. Oktober bis zum 14. November im LVR-Landeshaus in Köln zu sehen ist. Erstmals wird nun diese Gesamtschau präsentiert, nachdem von Mai bis Juli 2019 in Aachen, Krefeld und Essen ortsbezogene Teile der Ausstellung gezeigt wurden.

Die Ausstellung ist eine Koproduktion des M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, der TH Köln, der TH Mittelhessen und der Alanus Hoch-schule für Kunst und Gesellschaft. Architekturstudentinnen und -studenten haben mit den Kuratoren Prof. Dr. Daniel Lohmann und Prof. Norbert Hanenberg die Ausstellung entwickelt – vom Konzept über die Inhalte bis hin zum Layout und der Ausstellungsarchitektur sowie begleitenden Medien.

Der Landschaftsverband Rheinland und das M:AI NRW laden ein zum Pressegespräch zur Ausstellung in Köln in Landeshaus des LVR am Mittwoch, 9. Oktober, um 12 Uhr. Teilnehmer sind Milena Karabaic, LVR-Dezernentin für Kultur und Landschaftliche Kulturpflege, und Prof. Dr. Thomas Schleper, LVR-Projektleiter „bauhaus 100 im westen“, die Kuratoren Prof. Dr. Daniel Lohmann, TH Köln, und Prof. Norbert Hanenberg, TH Mittelhessen/ Gießen, sowie Peter Köddermann, Programmleiter des M:AI NRW.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von Mies van der Rohes frühesten Arbeiten in Aachen über die avantgardistischen Ideen für die Wohnhäuser Esters und Lange sowie das Fabrikensemble für die Verseidag bis hin zu den spektakulären Entwürfen für die Firmen Krupp in Essen oder VEGLA in Aachen. Ludwig Mies van der Rohe ist weltbekannt durch Bauten wie die Neue Nationalgalerie in Berlin oder das Seagram Building in New York sowie durch seine Funktion als letzter Direktor des Bauhauses, das 1933 unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossenen wurde.

Ergänzt wird die Präsentation im Landeshaus des LVR um das Thema der Rezeption von Mies van der Rohes architektonischem Ansatz. Wie kaum ein anderer Architekt des 20. Jahrhunderts versuchte Mies, eine universelle Architektursprache zu formulieren. Mittels Reduktion, Verfeinerung und funktionaler Offenheit strebte er nach einem ästhetischen Ausdruck, der durch eine strenge Struktur für unterschiedliche Bauaufgaben gültig sein sollte.

So wundert es nicht, dass bereits Zeitgenossen von Mies und vor allem nachfolgende jüngere Architekten sein Prinzip nachahmten. Dies wird am LVR-Landeshaus in Köln besonders deutlich. Die Präsentation der Ausstellung „Mies im Westen“ fällt nicht nur mit dem landesweit begangenen Bauhaus-Jubiläum zusammen. Vor 60 Jahren wurde auch das Landeshaus des LVR eröffnet. Die Ideengeschichte seiner Entstehung ist Teil der Ausstellung.

 

Pressegespräch zur Ausstellung „Mies im Westen“

Termin: Mittwoch, 9. Oktober 2019, 12 Uhr

Ort: Landeshaus des LVR, Kennedy-Ufer 2, 50679 Köln

> Wir bitten um Anmeldung bis Montag, 7.10., unter: mies@masch-media.de

 

Die Ausstellung „Mies im Westen“

Eine Koproduktion des M:AI NRW, der TH Köln, der TH Mittelhessen/ Gießen und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

Ausstellungsort: Landeshaus des Landschaftsverbands Rheinland, Kennedy-Ufer 2, 50679 Köln

Laufzeit: 11. Oktober – 14. November 2019; Eintritt frei

Kuratoren: Prof. Dr. Daniel Lohmann (TH Köln), Prof. Norbert Hanenberg (TH Mittelhessen)

Ausstellungsarchitektur: TH Köln, TH Mittelhessen

Interventionen im Außenraum: Alanus Hochschule, TH Köln

https://www.mai-nrw.de/mies                                        #miesimwesten

 

Begleitprogramm

Im Rahmen der Vortragsreihe „architectural tuesday“ der Fakultät für Architektur der TH Köln

Di, 1.10., 19h, Norbert Hanenberg und Daniel Lohmann, Kuratoren der Ausstellung „Mies im Westen“ sowie Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, M:AI NRW

Ort: hdak Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof 2, 50676 Köln, in Zusammenarbeit mit dem hdak

 

Hinweis: Alle weiteren Veranstaltungen finden statt im Landeshaus des LVR, Sitzungssaal Südhalle, Kennedyufer 2, Köln.

Di, 15.10., 19h, Barry Bergdoll, Architekturhistoriker, Columbia Univ., New York

Do, 17.10., 19h, Dietrich Neumann, Architekturhistoriker, Brown Univ., Providence

Di, 5.11., 19h, Wolfgang Pehnt, Architekturhistoriker, Köln

Di, 12.11., 19h, Daniel Wendler, Büro David Chipperfield Berlin

 

„Mies im Westen“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums „100 jahre bauhaus im westen“, ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrin ist Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

 

Projektpartner

TH Köln, TH Mittelhessen/ Gießen, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Landschaftsverband Rheinland, 100 Jahre Bauhaus im Westen, Saint Gobain Rigips GmbH. Medienpartner: kultur.west

Die Produktion der Ausstellungsarchitektur wurde unterstützt von der Firma Saint Gobain Rigips GmbH und den Architekten Mathias Dlugay.

 

Das M:AI NRW wird gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Nordrhein-Westfalen.

 

Weitere Informationen

Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW
Timo Klippstein / Kommunikation
Leithestraße 33
45886 Gelsenkirchen
0209 925 78 22
t.klippstein@mai.nrw.de

https://www.mai-nrw.de/presse


Pressekontakt

MaschMedia
Marcus Schütte
Max-Planck-Ring 56
46049 Oberhausen
0208 828 77 60 1
schuette@masch-media.de

www.masch-media.de

 

Landschaftsverband Rheinland

Birgit Ströter

LVR-Fachbereich Kommunikation

Kennedy-Ufer 2

50663 Köln

0221 809 77 11

birgit.stroeter@lvr.de

www.lvr.de

 

Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW

Immer vor Ort, nie am selben
Das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, gegründet 2005, widmet sich aktuellen baukulturellen Themen, fokussiert auf Ausstellungen. Es hat keine eigenen Museumsräume, für jedes Thema entwickelt es ein eigenes Konzept – passend zum jeweiligen Ausstellungsort. Diese Form eines mobilen Museums ist weltweit einzigartig. Oft finden die Ausstellungen in Gebäuden statt, die einen direkten Bezug zum Thema haben – und das Ausstellungsgebäude wird so selbst zum anschaulichsten und größten Exponat. Die Projekte des M:AI sind Teil der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020. https://www.mai-nrw.de.

 

Landschaftsverband Rheinland
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 19.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, drei Heilpäda-gogischen Netzen, vier Jugendhilfeeinrichtungen und dem Landesjugendamt erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke. Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.