Einladung zum Pressegespräch zur Essener Ausstellung „Mies im Westen“ zu Ludwig Mies van der Rohe

Ludwig Mies van der Rohe und die Stadt Essen sind mit einem großen Bauprojekt verbunden: der Firmenzentrale von Krupp. Letztlich wurde der Entwurf aus den frühen 1960er Jahren nicht realisiert, spannend bleibt aber die spektakuläre Planung. Die Ausstellung „Mies im Westen“ geht diesem und einem anderen, weniger bekannten Projekt von Mies van der Rohe in Essen von 23. Mai bis 5. Juli 2019 nach. Die Reihe ist eine Koproduktion des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW, der TH Köln, der TH Mittelhessen und der Alanus Hoch-schule für Kunst und Gesellschaft. Neben Essen werden auch in Aachen und Krefeld Ausstellungen gezeigt.

 Das M:AI und die VHS Essen laden ein zum Pressegespräch zur Ausstellung in Essen am Mittwoch, 22. Mai, um 11 Uhr. Teilnehmer sind die Kuratoren Prof. Dr. Daniel Lohmann (TH Köln) und Prof. Norbert Hanenberg (TH Mittelhessen/ Gießen), Peter Köddermann (Programmleiter des M:AI NRW) und Michael Imberg (Direktor der VHS Essen). Nach dem Gespräch gibt es die Möglichkeit zu einem Rundgang durch die Ausstellung sowie für Fotos.

Von groß nach klein: In der Essener Teilausstellung werden mit Haus Henke von 1930 und der Krupp-Zentrale von 1960 das kleinste und das größte Projekt in der Reihe „Mies im Westen“ präsentiert. Mit dem Anbau an Haus Henke setzte Mies seine Ideen vom neuen Wohnen um. Die Firma Krupp beauftragte ihn für ihre Konzernzentrale, hatte sich Mies doch mittlerweile zum weltweit gefragten Architekten entwickelt. Dieser Bau wurde aber nicht realisiert.

Weltbekannt ist er durch seine Bauten wie die Neue Nationalgalerie (Berlin), das Illinois Institute of Technology (Chicago) oder das Seagram Building (New York). Zugleich ziehen sich aber die Verbundenheit mit seiner Heimat Aachen und seine Arbeit in NRW wie ein roter Faden durch sein Lebenswerk.

Architekturstudentinnen und -studenten der TH Köln, TH Mittelhessen und der Alanus Hochschule haben mit Prof. Dr. Daniel Lohmann und Prof. Norbert Hanenberg drei Ausstellungen entwickelt – vom Konzept über die Inhalte bis hin zur Ausstellungsarchitektur. Im Außenraum ergänzen zwei Interventionen die Ausstellung und setzen sich auf kluge wie spielerische Weise mit Míes van der Rohe auseinander. Ein wichtiges Element des Projekts ist auch die Kom-munikation von Architektur: die Auseinandersetzung der Studierenden mit Mies van der Rohe und die Vermittlung der Inhalte sowie der eigenen Arbeit in unterschiedlichen Medien.

 

Pressegespräch „Mies im Westen“ zur Ausstellung in Essen

Termin: Mittwoch, 22. Mai, 11 Uhr

Ort: NEUE GALERIE der VHS Essen, Raum EE.01, Burgplatz 1, 45127 Essen

Wir bitten um Rückmeldung zur Teilnahme am Pressegespräch bis Montag, 20. Mai, unter: mies@masch-media.de

Die Ausstellungsreihe „Mies im Westen“

Eine Koproduktion des M:AI NRW, der TH Köln, der TH Mittelhessen (Gießen) und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.
Kuratoren: Prof. Dr. Daniel Lohmann (TH Köln), Prof. Norbert Hanenberg
(TH Mittelhessen).

Ausstellungsarchitektur: TH Köln, TH Mittelhessen.

Interventionen im Außenraum: Alanus Hochschule, TH Köln.

https://www.mai.nrw.de/mies                      #miesimwesten

Termine und Ausstellungsorte

Aachen

Laufzeit: 12. Mai bis 16. Juni 2019

Ausstellungsort: NAK Neuer Aachener Kunstverein, Passstraße 29, 52070 Aachen

Eröffnung: Samstag, 11. Mai, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Di-So, 14 bis 18 Uhr

 

Krefeld

Laufzeit: 16. Mai bis 30. Juni 2019

Ausstellungsort: Mies van der Rohe Business Park, Girmesgath 5, 47803 Krefeld

Eröffnung: Mittwoch, 15. Mai, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Di-Fr, 10 bis 18 Uhr; Sa-So, 12 bis 18 Uhr

 

Essen

Laufzeit: 23. Mai bis 5. Juli 2019

Ausstellungsort: NEUE GALERIE der VHS Essen, Burgplatz 1, 45127 Essen

Eröffnung: Mittwoch, 22. Mai, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Mo-Fr, 9-21 Uhr; Sa, So und Feiertage geschlossen

Gesonderte Öffnungszeiten: Sa + So, 15./16. Juni: 9-17 Uhr

 

Wir bitten um Anmeldungen zu den Ausstellungseröffnungen

unter: info@mai.nrw.de

 

„Mies im Westen“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. „100 jahre bauhaus im westen“ ist ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe.

 

Projektpartner

TH Köln, TH Mittelhessen, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, bauhaus 100 im westen, NAK Neuer Kunstverein Aachen, Mies van der Rohe Business Park, VHS Essen, Stadt Krefeld, Stadt Essen, Essen Marketing, Kunstmuseen Krefeld, BDA Aachen, Aachen Fenster, Saint Gobain Rigips GmbH; Medienpartner kultur.west

Die Produktion der Ausstellungsarchitektur wurde unterstützt durch Material von der Firma Saint Gobain Rigips GmbH und in Workshops durch den Architekten Mathias Dlugay.

Das M:AI NRW wird gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen

Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW
Timo Klippstein / Kommunikation
Leithestraße 33
45886 Gelsenkirchen
0209 925 78 22
t.klippstein@mai.nrw.de

https://www.mai.nrw.de/presse

 Pressekontakt

MaschMedia
Marcus Schütte
Max-Planck-Ring 56
46049 Oberhausen
0208 828 77 60 1
schuette@masch-media.de

www.masch-media.de

 

Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW

Immer vor Ort, nie am selben
Das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, gegründet 2005, widmet sich aktuellen baukulturellen Themen, fokussiert auf Ausstellungen. Es hat keine eigenen Museumsräume, für jedes Thema entwickelt es ein eigenes Konzept – passend zum jeweiligen Ausstellungsort. Diese Form eines mobilen Museums ist weltweit einzigartig. Oft finden die Ausstellungen in Gebäuden statt, die einen direkten Bezug zum Thema haben – und das Ausstellungsgebäude wird so selbst zum anschaulichsten und größten Exponat. Die Projekte des M:AI sind Teil der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020. https://www.mai.nrw.de