Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW eröffnet Ausstellung „Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur“

Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW eröffnet Ausstellung „Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur“. „Die Bauwerke der Nachkriegsjahre sind von einem großen Aufbruchsgeist getragen. Diese baulichen Zeichen präsentieren wir in unserer Ausstellung ‚Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur‘“, sagt Ursula Kleefisch-Jobst vom Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) zur Eröffnung im Technischen Rathaus Bochum.

Die Geschäftsführende Generalkuratorin des M:AI erläutert die Präsentation (31.10. – 16.11.2018): „Die Ausstellung zeigt nicht nur eine Fülle von Beispielen, wie die Ruhr-Universität in Bochum oder das Uniklinikum in Aachen. Sie erläutert sie auch in ihrem gesellschaftlichen Kontext. Ein ungebrochener Glaube an Fortschritt und Technik ermunterte Architekten und Ingenieure zu experimentellen Bauten und Konstruktionsweisen. Es entstanden teilweise sehr eigenwillige und ausdrucksstarke Architekturen, wie wir sie heute bei einer vielfach sehr normierten Architektursprache vermissen.“

Heute mögen die architektonischen Zeugen dieser Zeit fremd erscheinen – unbestreitbar verdeutlichen sie den Versuch, Raum anders zu denken. „Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur“ ist bis zum 16. November 2018 im Foyer des Technischen Rathauses Bochum zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur

Ausstellungsort: Foyer des Technischen Rathauses Bochum, Hans-Böckler-Straße 19, 44787 Bochum

Laufzeit: 31. Oktober bis 16. November 2018; Eintritt frei

Öffnungszeiten: Mo-Mi 8-16 Uhr; Do 8-18 Uhr; Fr 8-15 Uhr; Sa-So geschlossen

Kuratoren: Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, Peter Köddermann, Dr. Christine Kämmerer

Ausstellungsarchitektur: Susanne Weiß, Weissheiten Design

www.mai.nrw.de/symbole #symbolenachkriegsarchitektur #bigbeautifulbuildings

 

Projektpartner: TU Dortmund / Fachgebiet Städtebauleitplanung; StadtBauKultur NRW; Stadt Bochum; Ruhrmoderne e.V.

Das M:AI wird gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Veranstaltungen

Mittwoch, 7. November 2018, 19 Uhr, Technisches Rathaus, Bochum

„Ist das Metastadtsystem wieder zeitgemäß? Modulares Bauen heute“.

Diskussion u.a. mit Richard J. Dietrich, Architekt der Metastadt, und Prof. Christian Schlüter, FH Bochum. Im Rahmen der Bochumer Stadtgespräche.

 

Donnerstag, 15. November 2018, 19 Uhr, Technisches Rathaus, Bochum

„Masse mit Klasse – Nachkriegsmoderne weiterbauen. Herausforderungen für die Ruhr-Universität und die Universitätsrahmenstadt“ mit Dr. Alexandra Apfelbaum (Ruhrmoderne), Eckart Kröck (Amtsleiter Stadtplanung und Wohnen, Stadt Bochum), Prof. Dr. Christian Uhlig (1. Vorsitzender Förderverein Hustadt e.V., Bochum), Matthias Köllmann (Projekt HUkultur im Hustadt e.V.), Ina Schwarz (Dezernentin Bau und Liegenschaften der Ruhr-Universität Bochum); Moderation: Prof. Yasemin Utku (Ruhrmoderne). Veranstalter: Ruhrmoderne e.V.

 > Wir bitten um Anmeldung: info@mai.nrw.de

 

Weitere Informationen

Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW/ Kommunikation

Timo Klippstein / 0209 925 78 22 / t.klippstein@mai.nrw.de
> Pressematerial zum Download unter www.mai.nrw.de/presse

 

M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW

Immer vor Ort, nie am selben

Das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, gegründet 2005, widmet sich aktuellen baukulturellen Themen, fokussiert auf Ausstellungen. Es hat keine eigenen Museumsräume, für jedes Thema entwickelt es ein eigenes Konzept – passend zum jeweiligen Ausstellungsort. Diese Form eines mobilen Museums ist weltweit einzigartig. Oft finden die Ausstellungen in Gebäuden statt, die einen direkten Bezug zum Thema haben – und das Ausstellungsgebäude wird so selbst zum anschaulichsten und größten Exponat. Die Projekte des M:AI sind Teil der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020.